Konterrevolutionär StD. Dr. Paschen

Der Konterrevolutionär StD. Dr. Joachim Paschen

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»Frieden, Freiheit, Brot!« Die Revolution 1918/19 in Hamburg

»Frieden, Freiheit, Brot!« lautete der Schlachtruf der Revolutionäre von 1918. Eine neue Zeit sollte kommen, statt der Hölle des Krieges das Paradies auf Erden. Es war auch die Geburtsstunde der Demokratie in Deutschland. 90 Jahre danach schildert der Autor Joachim Paschen am Beispiel Hamburgs die wilden Kämpfe jener Zeit. Ein neuer Zugang zu den Quellen sowie die Auswahl unbekannter Bilder rücken die Menschen und ihre Motive in den Mittelpunkt der spannenden Darstellung. Der ungewohnte Blick hinter die Kulissen der Revolution zeigt uns sehr vertraute Verhaltensweisen. Was blieb von den hochfliegenden Plänen der Vergangenheit? Die Revolutionäre in Hamburg und ihre Widersacher erzählen es uns.

So wird das Buch eines Hamburger Historikers beworben und es finden seit dem 9. November 2008 womöglich auch Veranstaltungen mit ihm statt. Dieses Buch und dieser Kerl sind wirklich widerlich. Er hört sich an wie einer der übelsten Schreiberlinge der Springer-Journaille alter Schule oder eines Hetzers des Hamburger Tageblatt (NSDAP-Tageszeitung). Der Gegenrevolutionäre Joachim Paschen ist nicht nur Ex-Leiter der Staatlichen Landesbildstelle Hamburg (bis 2003, daher hat er wohl einen besseren Zugriff auf die vielen guten Bilder, die andere in der Staatsbibliothek niemals einsehen können!). Außerdem war dieser Mensch auch noch als Referent für die Erste Staatsprüfung für das Lehramt Oberstufe-Allgemeinbildende Schulen und die 2. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in der Behörde für Bildung und Sport verantwortlich: Studiendirektor Dr. Joachim Paschen. Ein waschechter Hamburger bürgerlicher Konterrevolutionär, wie er im Buche steht. Paschen meint, mit seinem umfangreichen Buch das erste Geschichtsbuch über die fürchterliche Zeit der Novemberrevolution in Hamburg geschrieben zu haben. Damit hat er recht, denn bisher wurde die Novemberrevolution in Hamburg unter den Teppich gekehrt, die bürgerlichen und rechtskonservativ bis extrem rechten Kräfte in dieser Handelsmetropole des »Big BusineSS« wollen natürlich keine Erinnerung an die revolutionäre Umsturzperiode 1918/19.

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